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Über die Musik zur Architektur

1998 nach Berlin gekommen, hatte ich im Sinn, den Ort, wo der berühmte und von mir bewunderte Herbert von Karajan seine Wirkungsstätte hatte, zu erforschen, aber was ich dort sah und im Inneren hörte, überstieg bei Weitem meine Erwartungen, so dass ich mich zunehmend für Architektur interessierte.

Es zog mich seit 1998 bei meinen Streifzügen durch Berlin immer wieder in die Siemensstadt. Dort entdeckte ich ein Kleinod  der Architektur der Moderne. Es war der an die Silhouette eines großen Schiffes erinnernde Bau,  welcher wie ein Eingang zur Siedlung Siemensstadt wirkt. Er wird häufig auch der „Panzerkreuzer“ genannt. Diesen Begriff findet man als Zitat auch immer wieder in der Fachliteratur. Auch der „Lange Jammer“ von Otto Bartning in der Siedlung Sie­mensstadt mit 338 m Länge hat aufgrund seiner Charakteristik seinen speziellen Namen bekommen, wenn auch der „Peitschenknall“ von Bruno Taut in der Argentinischen Allee mit 400 m noch länger ist. Diese Namensgebung zeigt nicht nur, wie sehr diese Häuser von ihren Bewohnern angenommen werden, sondern welchen Erlebnisreichtum sie auch dem „Betrachter“ vermitteln können.

Für mich vereint keine Kunstform so umfassend Idee des Auftraggebers, künstlerische Ausprägung und praktischen Wert wie die Architektur.

Ihnen dieses zu zeigen und zu beweisen, stehe ich bereit und führe Sie gern durch die Siedlungen der Berliner Moderne:

Gartenstadt Falkenberg (Tuschkastensiedlung) in Treptow-Köpenick,

Siedlung Schillerpark im Wedding

Wohnstadt Carl Legien in Pankow,

Großsiedlung Britz (Hufeisensiedlung),

Großsiedlung Siemensstadt (Ringsiedlung),

Weiße Stadt in Reinickendorf.

Wer dort außerdem mitgewirkt hat und was wir dort noch lernen können gebe ich Ihnen dabei gern zur Kenntnis.

Porträt